Startseite  |    Über das Bildungszentrum für Hyperkinetik  |    Kontakt 
  Bildungszentrum 
            für Hyperkinetik
Sitemap
   
 So erreichen
Sie uns

  Telefonisch
 
Per eMail


 ADHS Informationen
  Was ist ADHS?
  Häufigkeit
  Diagnostik
  ADHS bei Kindern
  Bei Jugendlichen
  Bei Erwachsenen
  ADHS-Behandlung
 Service
  Newsletter
  Feedback
 Das BZH
  Informationen
  Kontakt





ADHS - Teilleistungsstörungen

Viele AD(H)S Kinder leiden unter den Teilleistungsschwäche LRS oder einer Rechenschwäche (Dyskalkulie). Ebenso können Sprachstörungen und eine Störung der Fein- und Grobmotorik auftreten.
Häufig stellen wir in Einzel- oder Gruppenunterricht fest, dass die betroffenen Kinder unkonzentriert und sehr nervös sind. Durch ihre Unsicherheit übersehen sie Buchstaben und sind in vielen Fällen nicht in der Lage, vollständige Sätze zu formulieren. Speziell in Mathematik fehlt ihnen oft die Grundlage des Zahlenerfassens und die Sicherheit Aufgaben richtig zu lösen.
Diese Kinder sind nicht dumm. Sie wissen um ihr Defizit und versuchen ihr fehlendes Verständnis durch Kasperlespielen oder Missmut, bis hin zu aggressiven Handlungen zu überdecken.

Durch gezielte Steigerung der vorhanden Kreativität, der bildhaften Vorstellung sowie der Schulung von Fein- und Grobmotorik (Schriftführung, Füllerhaltung), gekoppelt mit Ziel- und Zeitmanagement, Konzentrationsübungen und einer individuell abgestimmten Stressentspannung in Verbindung zum logischen Denken versucht max.remind dem momentanen Zustand entgegenzuwirken und bei dem Betroffenen gutes Eigenmanagement und ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Handeln zu fördern.
Abspeicherung und Einsatz von Buchstaben und Zahlen in Form der schulischen Lerninhalte bereitet AD(H)S-Kindern oft große Schwierigkeiten und verhindert einen Bezug zum Lernthema. Lehrer und Eltern stehen diesem Problem ratlos gegenüber und versuchen das Kind durch Förderunterricht in der Schule und ständiges Üben zu Hause zu unterstützen, leider oft mit wenig Erfolg.

Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Rechenschwäche beruhen nicht auf dem Mangel an Intelligenz. Vielmehr weist die erfolgreiche Arbeit mit Hilfe von kreativen Übungen in Verbindung zum logischen Denken darauf hin, dass das AD(H)S-Betroffene in der Regel schnell erfassen und die Informationen gezielt abspeichern. Sie kommen lediglich nicht mit den herkömmlichen Lernanforderung und den üblich gestellten Aufgaben klar.

Informationsaufnahme- Verarbeitung – Abspeicherung im Gedächtnis

Das Gehirn unterteilt sich in verschiedene Regionen. Jede für sich hat einen gesonderten Wirkungsbereich, der jedoch mit den anderen in Verbindung steht und die ankommenden Informationen nach Bearbeitung weiter leitet.
Wir nehmen über unsere Sinnesorgane viele Informationen aus der Umwelt auf. Teile davon gelangen in den Arbeitsspeicher, der sich im Bereich des Frontalhirns befindet. Diese Informationen werden uns bewusst.
Im Arbeitsspeicher wird wahrgenommen, gedacht, geplant und behalten. Ist ein Ergebnis vorhanden, werden dementsprechende Handlungsimpulse ausgestoßen:Buchstaben schreiben, einen Satz sprechen oder eine Figur zeichnen.
Die Information gelangt aus dem Arbeitsspeicher in das Gedächtnis und kann jederzeit abgerufen werden, wobei sie als Erinnerung schließlich wieder in den Arbeitsspeicher gelangt. Damit die für uns wichtigen Informationen im Gedächtnis langfristig abgespeichert werden, sollte Gelerntes mehrmals wiederholt werden. Dieser Vorgang erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Information im Gedächtnis erhalten bleibt.
  
Die moderne Wissenschaft der Informationspsychologie bezeichnet den Arbeitsspeicher als einen Umschlagplatz für ankommende Informationen. Er wird als Informationsmanagement bezeichnet.

 


 



 Kontaktieren Sie uns   |   Newsletter   |   Feedback 

  © 2002-2007 Bildungszentrum für Hyperkinetik. Alle Rechte vorbehalten.      |   Impressum   |   Rechtliche Hinweise   |   Marken- und Warenzeichen